Julier - Maloja - Splügenpass
Schweiz (versteckt) > 2011
03.07.2011
Route
Oberriet - A13 - Ausfahrt 17[Chur-Süd] – Churwalden - Lenzerheide 1547m - Restaurant St.Cassian – Tiefencastel – Marmorera – Bivio - Julierpass 2284m – Silvaplana - Malojapass - 815m - Ankunft in Italy – Chiavenna – Isola - Monte Spluga - Ankunft in Switzerland - Splügenpass / Spluga, Pso dello 2115m – Splügen - Roflaschlucht / 1100m – Andeer - Via - ala / Viamala / 850 m – Thusis - Sils im Domleschg – Fürstenau – Paspels – Bonaduz - A13 - Oberriet
Routenbeschreibung
(PDF)
ausführliche
Routenbeschreibung (PDF) mit Karten
Pässe und Wasserscheiden (Passknacker)
Sehenswertes / Interessantes
Der Stausee liegt zwischen den Dörfchen Mulegns und Bivio an der Julierpassstrasse auf einer Höhe von 1680 Metern über Meer. Gestaut wird hauptsächlich die von Süden einfliessende Julia.
Auf der Ostseite des Marmorerasees führt die Strasse auf den Julierpass entlang. Etwa in Seehälfte, ebenfalls im Osten liegt das Dörfchen Marmorera. Dieses wurde in den 60er Jahren nach dem Bau des Stausees und durch die Überflutung des alten Dorfes neu gebaut.
Auf der Ostseite des Marmorerasees führt die Strasse auf den Julierpass entlang. Etwa in Seehälfte, ebenfalls im Osten liegt das Dörfchen Marmorera. Dieses wurde in den 60er Jahren nach dem Bau des Stausees und durch die Überflutung des alten Dorfes neu gebaut.
Die Schönheit des Seenplateaus auf 1800m hat zahlreiche Dichter und Denker inspiriert. Wo sich im Sommer Wassersportler und Erholungssuchende tummeln, sind im Winter – wenn eine dicke Eisdecke die Seen zufrieren lässt – Spaziergänger, Langläufer und Snowkiter anzutreffen. Dank des ständigen Malojawinds findet man hier ideale Bedingungen zum Surfen und Segeln.
Viel Ausdauer und Kraft waren nötig, um die Sprenglöcher in den harten Stein zu schlagen. Nach 8000 Sprengungen hatte er es geschafft. Der Wasserfall im Zentrum der Schlucht konnte über die neu erschaffene Felsengalerie erreicht werden. Damals wie heute ist die Unterquerung des tosenden Rheins ein eindrückliches Erlebnis. Am Eingang zur Rofflaschlucht befindet sich das historische Gasthaus mit Restaurant und einem kleinen Museum, welches die spannende Entstehungsgeschichte dokumentiert.
Vom Besucherzentrum aus führen 359 Stufen hinunter in die Tiefe der
Schlucht. Strudeltöpfe, bis zu 300 m hohe glattgeschliffene Felswände
und die Farben des Wassers hinterlassen einen starken Eindruck der
natürlichen Schönheit. Spektakuläre Brückenbauten - wie die
Wildener-Brücke aus dem Jahre 1739 und die neuen Conzett-Brücken "Pùnts
da tgavorgias" - bieten einen Einblick ins Handwerk einstiger und
heutiger Brückenbauer.
Für mehr Fotos - Bild anklicken
